Wer nach Kuba reist, sollte sich etwas mehr Zeit für La Habana, die Grande Dame der karibischen Insel nehmen. Prachtvolle Kolonialbauten, Parks, Museen und Flaniermeilen erwarten ihre Besucher. Havanna wurde im Jahr 1519 gegründet und ist seit 1607 Hauptstadt der Republik Kuba.
Die Millionenstadt ist authentisch, offen und lebt im Rhythmus der Salsa. Die Bewohner der kubanischen Hauptstadt strahlen eine geradezu ansteckende Lebensfreude aus. Die karibischen Nächte werden von Einwohnern, Straßenkünstlern und Touristen gemeinsam zelebriert – egal ob in Clubs, den Straßen der Altstadt oder auf der Meerespromenade „Malecon“.
Das Antlitz der historischen Altstadt „La Vieja“ wird von Kirchen, Palästen und den allgegenwärtigen und liebevoll gepflegten Oldtimern geprägt. Aus dem gewaltigen Altstadtensemble, das bereits seit 1982 zum Weltkulturerbe gehört, stehen berühmte Gebäude, wie die Kathedrale, das Capitol, der Hauptbahnhof und die Festung „La Fuerza“ heraus. Beeindruckend sind auch die Friedhöfe – allen voran der Zentralfriedhof – und die 17m hohe Christusstatue im Ortsteil Casablanca.
Havannas schönste Plätze erleben
Auf Streifzügen durch die Metropole sind die Plätze und Boulevards gute Ausgangsorte. Im Stadtzentrum befindet sich der „Parque Central“ und die „Plaza de la Catedral“. Im Umfeld dieser schönen Plätze stehen zahlreiche interessante historische Gebäude, wie das Gran Teatro, mehrere Kirchen, das imposante Hotel Inglaterra oder das Kolonialmuseum.
Die „Plaza de las Armas“ ist von fantastischen, aufwendig sanierten Kolonialbauten eingerahmt. Zwischen den Palazzi steht der kleine Tempel“ El Templete“, in dem Werke des französischen Malers Vernay ausgestellt werden. In den Seitenstraßen der Plaza befinden sich zahlreiche Antiquariate, die mehrfach im Monat einen Büchermarkt veranstalten. Bücher gehören neben Habanas (Zigarren) und Rum zu den beliebten Souverniers.
Der Boulevard “La Rampa“ führt durch das Villenviertel von Verdados. Einen Besuch wert ist das Hotel Habana und die weltberühmte Eisdiele „Coppelia“, die vor allem nach Sonnenuntergang gut besucht ist.
Reisende auf den Spuren Hemingways besuchen meist die bekannten Kneipen „Bodeguita del Medio“ oder das „El Floridita“. Havanna bietet in Clubs und Restaurants im Zentrum und entlang der Promenade „Malecon“ viel Lokalkolorit.
Die schönste Zeit für eine Städtereise nach Havanna ist Mitte Februar, zum Straßenkarneval, der mit bunten Kostümen und großen Umzügen gefeiert wird.